Einsamer Kampf zur Disziplin
Juli 7, 2009
Auf dem Weg zur Abschlussarbeit treffe ich nicht sehr viele Leute. Ich bin der einzige regelmäßige Besucher in meiner Bibliothek. Nur eine andere Frau schreibt hier ihre Abschlussarbeit. Da entsteht wenig Kampfgeist, wenig Atmosphäre die mir hilft mich zu konzentrieren und mal an die Arbeit zu gehen.
Das ist ein recht langer Eintrag, aber im vorletzten Absatz hätte ich gerne deine Hilfe!
Fear & Lead
Juli 1, 2009
FEAR and LEAD is what I mostly encountered in my head during the last 3 weeks. After I finished the first long part of the MA I was just not in the mood to just go on and do my dissertation.
Not that I didn’t want to, but to get myself going and motivated to do another round of reading-note taking-writing was just too much.
What also drained me was the emotional non-supportiveness of the courseleader and that a good friend of mine here failed the first part of the course and will not be continuing.
Today, my motivation was a little higher than yesterday, but this is no state to continue in! Something has to change. The fear and the lead has to give way to motivation, easyness and love for what I do.
I knew what had to happen, but any effort I took didn’t bring fruit, so nothing happened.
Now I ran into the director of research and he advised me to ask one of the tutors that previously has helped me get on with the first batch of essays. I talked to him about a book that is supposed to help students write their thesis and he didn’t have it, but immediately agreed to buy it for me, so I could borrow it.
Awesome! Praise God. This help and brotherly love, as I want to call it, mixed with the authority of a tutor really helped me! That is part of what I would like to call divine blessing!
Over and out, I’ve got to read something now!
It’s over
Dezember 14, 2008
I am not going to start another day without thorough prayer AT my desk, where I work. That time is over, NOW! And I wont pray without dropping God all my struggle and fear and workload of the day. I’ll pray that through, leaving everything, even my to-do lists at his place and then I will go on to actually start working.
All this is inspired through the last days, where working has been too hard to bear and I didn’t have a clue how to kick my self harder to actually stop consuming information like newpaper and email and facebook, and to get on with the important work I so used to love.
Tonight I heard this message from Mike Pilavachi, he was talking about our want to have everything immediately. Waiting is a pain, it is, but it’s worth it considering Moses, Jesus and Paul. So I’m now willing to wade through the chaos to reach creation. Where the Spirit works it always gets kind of messy, but that gives us a godly product. And I want godly theology!
Not one more working day at my desk, without specifically putting my pleas before God and leaving him my backpack full of books to be read, to-do lists to be followed up and essay questions to be answered!
This is definetly the same revelation, that I got today, and in the parts, where it isn’t mine must be extended with his words. http://theresurgence.com/silence
Condition is key!
Dezember 13, 2008
Lies meinen vorgehenden Blog- Eintrag.
c) Wenn der Herr uns gnädig ist:
Ja das ist er. Propheten haben Einsicht in das Übernatürliche und können auch mal ohne den Hintergrund von persönlicher Erfahrung über das Wesen Gottes reden. Joel macht das:
Joel 2,13:
Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehrt euch zu dem Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte…So, und ich nehme jetzt den Propheten Joel als Autorität, glaube dass Gott gnädig ist und deswegen werde ich jetzt, nicht erst morgen früh, mit einem ganz anderen Herzen meinen Essay schreiben können.
Und ich veröffentliche das hier, weil es ein Zeugnis für mich selber ist!
In nichts anderem finde ich diese Ruhe, die mein Herz so sehr braucht, als in dem einen Sturmstiller,… JHWH!!
Überforderung
Dezember 13, 2008
Gott sei Dank gibt es Freunde! Ich habe vor ein paar Tagen realisiert, am Telefon mit dem Flo, dass ich mich selbst überfordere. Und als Folge dessen, gar nicht mehr arbeite. Der Grund dazu ist eigentlich, dass ich meinen eigenen Standard so hoch angesetzt habe, unterbewusst, dass ich ihn nicht erreichen konnte und deshalb jeden Versuch aufgegeben habe. Was ich dann noch gearbeitet habe, habe ich aus Arbeitsroutine getan.
Als mir aber aufgefallen ist, dass ich mich selbst behindere, ist mir Josua und Kaleb eingefallen.
In 4. Mose 14, 6-9 ist genau so eine Situation, wie ich sie brauchen kann. Die Kundschafter vom Volk Israel sind gerade zurück gekommen und erzählen dem Volk, was sie in dem ‘verheißenen’ Land gesehen haben. Eigentlich war der Plan das Land einzunehmen. Das will ich mal mit meiner Aufgabe einen Essay zu schreiben vergleichen. Jetzt kommen die Kundschafter zurück und erzählen von allem, was sie gesehen haben. Sie tun das in einer Art und Weise, so dass sich das Volk fürchtet und das Land nicht mehr einnehmen will. Sozusagen meine Arbeitsverweigerung aufgrund von zu hoher Erwartung/ Widerstand, für den man keinen Glauben hat ihn zu überwinden oder das Ziel erreichen zu können. Jetzt gibt es dafür glaube ich zwei Reaktionen. Entweder ich muss meinen Glauben hochschrauben, oder ich muss das Hindernis/Erwartung kleiner machen. Josua und Kaleb packen die Sache aber noch mal anders an, aber eher auf der Glauben- enhancer Seite.
- a) Sie zerreißen ihre Kleider, also sie realisieren voll die Schwere des Problems der Arbeitsverweigerung.
- b) machen sie dem Volk ganz klar, das Land/Ziel/Essay ist gut! Es ist nicht schlecht! Es ist es wert, dass man dafür alles einsetzt. Es ist gut das erreichen zu wollen. Diese Klarstellung geht auch der Entwicklung zu hoher Erwartungen voraus. Aber ohne diese Klarstellung wäre das Ziel doch nicht begehrenswert. John Eldridge sagt, dass Männer versessen sind das Gute und Schöne kräftig zu suchen. Ja, so bin ich auch, und wenn ich es nicht haben kann, dass suche ich was anderes. Wenn ich aber jetzt Schritt für Schritt Josua und Kaleb folge, wie sie umgehen mit der Überforderung der Israeliten, dann muss ich stehen bleiben, an dem Punkt: Das Land ist gut! Meaning: Den Essay zu schreiben das ist gut! Wie weiter?
- c) Wenn der Herr uns gnädig ist,… sind die Worte, die sofort darauf folgen. Es ist nicht: wenn wir uns anstrengen…. auch nicht: wenn man sich Zeit lässt,… auch nicht: wenn man nicht gleich alles erwartet,…oder seine Erwartungen nicht so hoch setzt, sondern es ist: wenn der Herr uns gnädig ist.
- d) so wird er uns in dies Land bringen und es uns geben. Gott ist der Besitzer alles Wissens und aller Essays. Er ist der führt, nicht der, der die Tastatur bedient, sondern, wenn ich mit ihm gehe und die Aufgaben versuche zu erledigen, dann werde ich Ägypten hinter mir lassen und einen Essay geschrieben haben. Will ich mich führen lassen? JA!
- e) und was für einen Essay: einen der meinen Wunschvorstellungen entspricht, die durch seine Verheißung entstanden sind. Es ist kein Essay voll Fleischtötpfen, Frauen und Pferden, sondern fließend Milch und Honig.
- f) Wir wollen sie wie Brot auffressen, deswegen denke nicht, dass du den Weg alleine gehen kannst. Hab keine Angst vor dem Essay, du weißt wer hinter dir steht. Wenn ich King Arthur der Boxer wäre, dann hätte ich Angst vor dem nächsten Kieferbruch, aber wenn ich einen guten Trainer habe, dann wird der mich nach dem Gong wieder fit machen. Don’t try to be a Boxer withough a Coach. Der Essay ist schwer, aber seine Geheimwaffe, die hohen Erwartungen, werden von mir durch Gottes Führung enttarnt und deshalb der Essay besiegt, denn der Herr ist mit mir.
Fazit: Erwartungen brauchen nicht runter geschraubt zu werden, denn der Weg zum vollendeten Essay wird angebunden an Gott zurück gelegt. Jede Etappe, jeder Tag, wird im Gebet, im Heiligen Geist zurück gelegt. Da der Glaube durch die Predigt kommt und die Predigt auf dem Verständnis des Wortes Gottes basiert und dazu führt ist das Wort Gottes dafür verantwortlich, dass mein Glaube hochgeschraubt wird. Da erschien die Herrlichkeit des Herrn. Vater, lass mich sehen! – Das ist mein Entschluss. Punkt.
letzter
Oktober 19, 2008
“Ich bin schwach, nicht der schwächste, ich bin stark, nicht der
stärkste. Und es gibt keinen Bedarf dafür. Vor allem steht, ich bin in
Jesus und er ist der erste und letzte, immer.”
Mir ist das wieder so wichtig geworden, weil ich eigentlich Schwachheit hasse. Aber wenn ich nicht der Schwächste sein kann, sondern Jesus der Schwächste ist,… dann habe ich alle Freiheit schwach zu werden und auch in anderen Schwachheit zu schätzen.
Ich weiß nicht genau, ob das mein Problem mit meiner eigenen Schwachheit auf den Punkt bringt, aber ich irgendwie ist mir das hilfreich.
Und wieder bete ich ein Gebet, dass ich fast täglich beten muss, weil ich es wirklich brauche. “Heiliger Geist, führe mich in alle Wahrheit!”
So hungrig!
Mai 19, 2008
Gestern waren Donna und ich bei Basti und Judith in Lich. Beim Basti liegen ja immer CD’s neben seiner fetten Anlage rum. Mir ist das CD- Cover von Jason Upton “Beautiful People” aufgefallen.
Ich habe es mir nicht angehört. Es hätte mich glaube ich schwer getroffen. Ich werde mir das Album bei der nächsten Gelegenheit anhören. Und ich weiß jetzt schon, dass ich mit gesteckt vollen Eindrücken von Gottes bewegender Kraft geflashed werde.
Ich fühle mich so ein bisschen wie David, während er unter Saul gearbeitet hat, oder auf der Flucht vor Saul war. Er war der Gesalbte, aber noch nicht eingesetzt. So eine Ausbildungszeit glaube ich, hat auch David dahin geführt das wahre Kämpfen um seine Seele und sein Herz zu lernen.
Im Moment kann ich ihm gut nachempfinden!
England here we come
Mai 7, 2008
An alle Erdenbewohner,
Donna und ich werden ab Oktober in London wohnen! Heute habe ich die Nachricht erhalten, dass ich dort studieren kann.
Ich freue mich total. Die Donna ist ja gerade noch in der Türkei, Urlaub machen, aber wenn sie wieder da ist, wird sie sich sicherlich auch freuen!
“Into your hands I commit again all I am and all I will be, forever!”
Jiiihhaaaa
Beautiful + Raw
April 30, 2008
Diese zwei Attribute kamen mir, nachdem ich ein E-mail von meiner Mama gelesen habe. Ich denke, sie stehen im Kontrast zu dem Gedanken, dass ein Gottesdienst nur die richtige Kultur haben muss, um mir zu gefallen. Den Rest des Beitrags lesen »
Jeden Sonntag neu- Kulturschock
April 27, 2008
Heute ist es mir wieder passiert. Total enttäuscht entdecke ich mich auf meinem Fahrrad. Den Tränen nahe, weil ich nicht begreifen kann, wie man mir das antun kann. Eigentlich genieße ich die Sonne und Den Rest des Beitrags lesen »